Warum ich systemische Beratung und Haltung so verstehe, wie ich sie verstehe
- wagenfeld-nina
- 5. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Juli

Systemische Beratung ist für mich keine Technik. Sie ist eine Art, Menschen zu begegnen. Und diese Haltung ist nicht im Lehrbuch entstanden – sie ist gewachsen. Durch Begegnungen mit Menschen, die mich fachlich gefordert, inspiriert und manchmal auch irritiert haben.
Ich lerne gerne. Und ich lerne am meisten dort, wo Haltung spürbar wird.
Meine systemische Haltung ist gewachsen Milton Erickson – Sprache, die einlädt
Was mich an Milton Erickson bis heute bewegt, ist seine Art, Menschen nicht zu erklären, sondern einzuladen. Seine Geschichten waren keine Anweisungen. Sie öffneten Räume. Die Idee, dass Lösungen aus Ressourcen entstehen, die bereits vorhanden sind, hat meinen Blick nachhaltig verändert. Sie erinnert mich immer wieder daran, nicht vorschnell zu deuten – sondern neugierig zu bleiben.
Gunther Schmidt – Klarheit und Humor
In der hypnosystemischen Arbeit von Gunther Schmidt erlebe ich eine besondere Verbindung aus Struktur, Tiefe und Leichtigkeit. Seine Klarheit fordert – und sein Humor entlastet.
Fortbildungen bei ihm oder an der sysTELIOS Klinik sind für mich kein „Zusatz“, sondern Teil meiner professionellen Verantwortung. Weiterlernen bedeutet für mich, lebendig zu bleiben.
Menschen, die meine systemische Haltung geprägt haben
Auch Begegnungen mit Frauke Niehues, Hanna Kerkhoff-Horsters, Janine Mertens, Birgit Wolter, Jessica Fenz und Sebastian Baumann haben Spuren hinterlassen.
Jede dieser Personen steht für eine besondere Qualität: Wertschätzung, Präsenz, methodische Klarheit, Mut zur Einfachheit oder eine tiefe Menschenfreundlichkeit.
Was mich verbindet, ist weniger eine Methode – sondern eine Haltung: Menschen als kompetent zu sehen. Probleme als ernsthafte Lösungsversuche zu verstehen. Und Entwicklung als Prozess, der Zeit braucht.
Warum ich das teile
Beratung entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie ist eingebettet in Austausch, in Lernprozesse und in lebendige Netzwerke.
Diese Menschen sind Teil meines professionellen Hintergrunds. Sie erinnern mich daran, dass systemische Arbeit nicht aus schnellen Antworten besteht – sondern aus Fragen, die weiterführen.
Und genau diese Haltung bringe ich in meine Praxis ein. Mehr dazu auf meinen Seiten: Über mich Arbeiten mit inneren Anteilen Blog: Was passiert in systemischer Beratung?




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